Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Von detaillierten Sensordaten bis hin zu Flugparametern in anspruchsvollen Umgebungen wie Tunneln oder Tanks: Hier finden Sie gebündeltes Fachwissen zu unserem Drohnensystem. Erfahren Sie mehr über die Leistungsfähigkeit der ASIO X und wie Sie das volle Potenzial unserer Technologie für Ihre Infrastruktur-Inspektionen ausschöpfen.

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Allgemeine FAQs

Das Kit umfasst die ASIO X Drohne, die Fernsteuerung mit integriertem Display, 3 Flugakkus, ein Ladegerät mit passenden Adaptern, zwei Sätze Ersatzpropeller, ein Werkzeugset (inkl. Ersatz-Kabelbindern und T6-Schraubendreher), eine Warnweste sowie einen QR-Code für den Zugriff auf das Flybotix-Portal und die gesamte Dokumentation.

Ja. Dank der integrierten IMU, Radar-Sensoren, VIO-Kameras und rundum montierten optischen Sensoren bestimmt die Drohne ihre Position und Bewegung in engen Räumen völlig eigenständig. Diese Daten ersetzen das GPS für eine zuverlässige Eigenstabilität.

Ja, unter idealen Bedingungen. Bei voller Beleuchtung reduziert sich die Flugzeit um etwa 2 Minuten. Externe Faktoren wie Wind können die Zeit weiter beeinflussen, aber unter normalen Einsatzbedingungen sind 20 Minuten ein realistischer Wert.

Ja. Sie ist mit einem nach vorne gerichteten, schwenkbaren LiDAR ausgestattet (Öffnungswinkel: 106° horizontal, 86° vertikal). Das Gimbal des LiDARs lässt sich um 90° nach oben und unten neigen. Für eine lückenlose Erfassung des gesamten Raums steuert der Pilot die Drohne einfach durch die Umgebung.

Hardware: Integration des schwenkbaren LiDARs, zusätzliche VIO-Kameras und Radar für bessere Stabilität bei schlechter Sicht, Erhöhung der Lichtleistung von 8.000 auf 40.000 Lumen, integrierter Gassensor und ein dreimal robusterer Schutzkäfig.

Software: Höhere Genauigkeit beim Mapping sowie neue KI- und Cloud-Funktionen für eine leistungsstarke Nachbearbeitung.

Die Abmessungen betragen: Länge 425 mm, Höhe 305 mm, Breite 406 mm.

Kameras & Nutzlast

Das Kit umfasst die ASIO X Drohne, die Fernsteuerung mit integriertem Display, 3 Flugakkus, ein Ladegerät mit passenden Adaptern, zwei Sätze Ersatzpropeller, ein Werkzeugset (inkl. Ersatz-Kabelbindern und T6-Schraubendreher), eine Warnweste sowie einen QR-Code für den Zugriff auf das Flybotix-Portal und die gesamte Dokumentation.

Ja, da der Fischaugen-Effekt dem Piloten hilft, die Drohne besser zu navigieren. In unserer Nachbearbeitungs-Software ASIO Explore können die Bilder jedoch problemlos entzerrt werden.

Ja. Während die Fernsteuerung nur ein farbiges Wärmebild anzeigt, werden die radiometrischen Temperaturdaten auf der SD-Karte gespeichert und können in ASIO Explore/Connect präzise ausgelesen werden.

Ja, jede ASIO X ist standardmässig mit einem Gassensor im Heckmodul ausgestattet.

Zusatzlasten bis zu 100 g sind möglich. Dies erfordert jedoch eine vorherige Absprache und Genehmigung durch Flybotix, da eventuell Anpassungen an der Steuerung nötig sind. Eigenmächtige Änderungen führen zum Erlöschen der Garantie.

Software: Höhere Genauigkeit beim Mapping sowie neue KI- und Cloud-Funktionen für eine leistungsstarke Nachbearbeitung.

Fernsteuerung

Der Herelink-Controller zeigt ein 720p-Livebild an. Das auf der SD-Karte gespeicherte Video wird in Full HD (1080p) aufgezeichnet.

Ja, das Bild kann auf einen Windows-PC (via USB-Kabel und Flybotix-App) oder einen HDMI-Bildschirm (via Adapter) übertragen werden. Auch eine kabellose Übertragung via RTSP-kompatiblem Player ist möglich.

Nein, wir unterstützen aktuell nur das 4:3-Format, da es mehr vertikale Bildinformationen liefert. Ein 16:9-Bild wäre lediglich ein Beschnitt (Crop) des 4:3-Originals.

Auf welcher Frequenz arbeitet die Steuerung?

Das hängt stark von der Umgebung ab. In Metallbehältern wirkt die Struktur oft wie ein Wellenleiter, hier wurden über 1,2 km getestet. In Gesteins- oder Betonstollen werden Signale stärker absorbiert (Reichweite ca. 200–250 m). Eine Sichtverbindung ist essenziell; optional bieten wir Range-Extender an.

Daten & Software

Alle Flugdaten werden auf einer SD-Karte in der Drohne gespeichert. Nach dem Flug wird die Karte entnommen und am PC ausgelesen. Wir empfehlen die Nutzung einer zweiten Karte (FAT32), um direkt weiterfliegen zu können.

Mindestens ein Intel i7 Prozessor und 16 GB RAM.

Ja, ein spezieller Fotogrammetrie-Modus kann am Controller aktiviert werden. Alternativ lassen sich Bilder direkt aus dem 4K-Video extrahieren (ca. alle 1–2 Sekunden), um sie für die Modellierung zu nutzen.

Die Präzision bei der Messung von 3D-Objekten liegt bei 1 %. Punkt-zu-Punkt-Messungen in der Karte variieren je nach Umgebung zwischen 2 % und 14 %, da die Positionierung der Drohne (Präzision 1–7 %) die Basis bildet.

Ja. ASIO Explore muss sich lediglich einmal pro Monat zur Lizenzprüfung mit dem Internet verbinden. Für Hochsicherheitsbereiche bieten wir zudem einjährige Offline-Lizenzen an.

Flugumgebung

Nein. Sie ist gegen leichten Staub und Tropfen geschützt, aber nicht für Wasserstrahlen oder Tauchgänge geeignet. Ein Vorteil: Durch das geringe Gewicht verursacht sie beim Überfliegen von Wasser kaum Spritzwasser.

Ja, sie ist durch ihre Radar-Sensorik besonders für staubige Umgebungen geeignet, in denen optische Sensoren versagen. Solange der Pilot auf dem Schirm sieht, wohin er fliegt, kann die ASIO X eingesetzt werden.

Möglich, aber sie ist nicht dafür ausgelegt (kein GPS, geringe Windtoleranz). Bitte kontaktieren Sie uns vor Ausseneinsätzen für Best Practices.

3 m/s. Bei diesem Wert ist die Drohne bereits am Limit ihres Neigungswinkels und kann sich kaum noch gegen den Wind bewegen. Wir raten von Flügen in windigen Umgebungen ab.

Der minimale Durchmesser beträgt 800 mm. Wichtig ist eine konstante Vorwärtsbewegung, um Turbulenzen zu vermeiden. Ab einem Durchmesser von 1,5 m kann die Drohne problemlos stabil schweben.

Nein, eine solche Zertifizierung ist für Drohnen dieser Art kaum umsetzbar. Trotz notwendiger Belüftung oder “Hot Work”-Genehmigung bietet sie enorme Vorteile gegenüber dem Personaleinstieg (keine Gerüste, Zeitersparnis, Sicherheit).

Assistenzsysteme

Nein. Die “Rewind”-Funktion ermöglicht es der Drohne jedoch, die letzten 5 Meter des Flugwegs automatisch zurückzuverfolgen, was in der Regel ausreicht, um das Signal wiederherzustellen.

Noch nicht. Die Sensoren sind stark gerichtet, sehr dünne Hindernisse könnten übersehen werden. Der Schutz dient als Assistenz. Ein LiDAR-basierter, vollständiger Kollisionsschutz ist für die Zukunft geplant.

Ja, sofern es in der Umgebung sinnvoll ist. Beispielsweise können Velocity Lock, Tube Lock und der Kollisionsschutz simultan arbeiten.

Akku & Wartung

Ein Akku kann etwa 60 bis 100 Mal geladen werden, bevor ein Kapazitätsverlust spürbar wird. Er ist danach immer noch für kürzere Flüge nutzbar.

Das Batteriemanagementsystem berücksichtigt das Alter des Akkus und passt die Anzeige entsprechend an. Dennoch sollten Piloten immer sowohl die Flugzeit als auch die Prozentanzeige im Blick behalten.

Ein komplett leerer Akku benötigt ca. 70 Minuten. Bei einer Restladung von 20 % dauert es etwa 45 Minuten.

Ja, dieser muss manuell am Ladegerät eingestellt werden. Im Lagermodus halten die Akkus problemlos mehrere Monate.

Der Austausch des Schutzkäfigs und der Propeller ist für Endnutzer gestattet. Weitere Arbeiten dürfen nur unter Anleitung zertifizierter Trainer durchgeführt werden.

Alle Herstellungsfehler sind für 12 Monate bei normaler Nutzung abgedeckt. Schäden durch Bedienfehler oder Nutzung ausserhalb der Spezifikationen sind ausgeschlossen.

Ja, ein Training ist für alle neuen Kunden und Piloten obligatorisch und wird in der Regel direkt durch uns ausgeführt.

Ihre Frage war nicht dabei?

Unser technisches Support-Team hilft Ihnen gerne persönlich weiter.