Firma
Groupe-E
Branche
Energieversorgung
Land
Schweiz
Kosteneinsparung
60% pro Inspektion
Warum setzt Groupe-E Inspektionsdrohnen ein?
Groupe E betreibt umfangreiche Wasserkraftanlagen in den Schweizer Alpen. Nach einem schweren Unwetter mussten die Innenwände einer spezifischen Druckleitung (Penstock) dringend auf Schäden an der Schutzbeschichtung geprüft werden.
Bisherige Methoden erforderten den Einsatz von fünf Fachkräften, Spezialschlitten und aufwendigen Seilsicherungen. Dieser Prozess war nicht nur personalintensiv und teuer, sondern setzte die Mitarbeitenden auch erheblichen Risiken durch Sauerstoffmangel und Absturzgefahr aus. Ziel war es, den Inspektionsprozess zu digitalisieren, die Sicherheit zu maximieren und die Ausfallzeiten der Anlage massiv zu senken.
Welche Herausforderungen mussten gelöst werden?
- Extreme Geometrie: Ein Rohrdurchmesser von nur 1,2 Metern bei einer Neigung von über 30°.
- Erschwerter Zugang: Der Zugangsschacht (DN450) war durch ein Hochspannungskabel teilweise blockiert.
- Grosse Distanz: Der zu inspizierende Bereich lag über 170 Meter tief im Inneren der Anlage.
- Dunkelheit und Turbulenzen: Komplette Finsternis und schwierige Aerodynamik innerhalb der engen Röhre machten herkömmliche Drohnenflüge unmöglich.
Gesucht war eine Lösung, die trotz der Blockade im Schacht einsatzbereit ist und ohne physischen Einstieg von Personal hochauflösende Daten liefert.

Wie sieht die Lösung mit der ASIO X aus?
Groupe E entschied sich für die ASIO X, da sie speziell für solche «Confined Spaces» entwickelt wurde. Die Inspektion wurde von einem kleinen Team in nur einem Bruchteil der üblichen Zeit durchgeführt.
Flexibler Start unter erschwerten Bedingungen
Trotz des hinderlichen Hochspannungskabels im DN450-Schacht konnte die ASIO X aufgrund ihrer kompakten Bauweise seitlich eingeführt und direkt im Rohr gestartet werden – ohne Gerüste oder Kräne.
Stabile Navigation durch Tube Lock
Dank der integrierten Flugassistenz (Tube Lock) zentrierte sich die Drohne automatisch in der Mitte der 1,2-Meter-Röhre. Selbst bei der Steigung von 30° hielt das System konstant den Abstand zu Boden und Decke, sodass sich der Pilot ganz auf die visuelle Prüfung konzentrieren konnte.
Ausleuchtung mit 40’000 Lumen
Das bordeigene Beleuchtungssystem machte externe Lichtquellen überflüssig. Die enorme Lichtleistung ermöglichte es, feinste Risse und Unregelmässigkeiten in der Beschichtung auf den 4K-Aufnahmen zu identifizieren.
Echtzeit-Auswertung und digitaler Zwilling
Über einen Live-Monitor konnte der Inspektor die Aufnahmen in Echtzeit verfolgen. Die resultierenden Daten wurden zu einer 3D-Punktwolke verarbeitet, die als präzise digitale Referenz für alle zukünftigen Inspektionen dient.
Warum die ASIO X für diesen Einsatz geeignet war
Kompakter Schutzkäfig
Ermöglicht Kollisionen ohne Absturz und den Start in engen Schächten (DN450).
Tube Lock & Height Lock
Garantiert eine stabile Fluglage in geneigten Röhren ohne GPS-Signal.
40’000 Lumen Beleuchtung
Ersetzt aufwendige externe Beleuchtungskonstruktionen in vollkommener Dunkelheit.
Hohe Reichweite
Ermöglichte die Inspektion der 170 Meter entfernten Schadstellen in einem einzigen 12-Minuten-Flug.
Ergebnisse
60 % geringere Kosten pro Inspektion Anstelle von über 10 Manntagen (5 Personen über mehrere Tage) wurde die gesamte Mission inkl. Vorbereitung in einem halben Tag von nur drei Personen abgeschlossen.
Erhöhte Arbeitssicherheit Gefährliche Einstiege in steile, rutschige Druckleitungen entfallen komplett. Das Risiko für das Personal wurde auf Null reduziert.
Massive Zeitersparnis Die reine Flugzeit zur Schadstellenerfassung betrug lediglich 12 Minuten. Die Anlage konnte deutlich schneller wieder in Betrieb genommen werden.
Vollständige digitale Dokumentation Dank 4K-Video und 3D-Daten sind die Ergebnisse objektiv vergleichbar, was die langfristige Wartungsplanung von Groupe E massiv verbessert.
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Integration von Drohnen in industrielle Inspektionsprozesse
Das Beispiel von Groupe E zeigt, dass die ASIO X nicht nur ein Gadget, sondern ein wirtschaftliches Werkzeug ist. Wo früher Tage an Vorbereitung und hohe Sicherheitsrisiken nötig waren, liefert die Drohnentechnologie heute in Minuten präzisere Daten bei 60 % geringeren Kosten.